Vorträge

Seit Herbst 2001 veranstaltet der Freundeskreis der Seniorenwohnanlage am Hubland e.V. in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Würzburg eine Vortragsreihe speziell für die Zielgruppe "aktive Senioren".

Alle Vorträge finden dienstags um 19.00 Uhr statt und sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vortragsreihe 2012

10.01.2012: Philosophie gegen Resignation und melancholische Gedanken

10.01.2012: Philosophie gegen Resignation und melancholische Gedanken

Platons Sokrates befindet sich - beschrieben im Dialog
Phaidon - in einer misslichen Lage. Gefangen gehalten
und auf seine Vollstreckung wartend, beginnt er dennoch
voller Lebensfreude und Esprit, immer mit dem Schalk im
Nacken, ein Gespräch mit seinen Schülerfreunden.
Er legt ihnen das Fundament für Philosophie dar und tritt
seinen Beweis für die Unsterblichkeit der Seele an. Nicht
nur aus diesem Dialog aus Platons Feder, mit Sokrates
als Protagonisten, erfahren wir wissenswertes, aber auch
liebenswertes und aufbauendes Gedankengut, das uns
hilft, uns selbst, aber auch unser Verstehen und unsere
Seele besser nachollziehen zu können.
Freude, Lebensfreude, viele Erzählungen und Mythen
sollen durch diesen Vortrag transportiert und Melancholie
verdrängt werden.
Dienstag, 10.01.2012, 19.00 Uhr
Referent: Dr. phil. Florian Gernot Stickler, Philosophische
Praxis für angewandte Philosophie, Würzburg

07.02.2012: Vorsorgevollmacht - Patientenverfügung - Betreuungsverfügung

07.02.2012: Vorsorgevollmacht - Patientenverfügung - Betreuungsverfügung

An die Formulierung des „letzten Willens“ durch ein
Testament denken die meisten. Wer trifft aber anstehende
Entscheidungen im Falle einer schweren Krankheit,
eines Unfalls oder einer Behinderung? Der Vortrag zeigt
auf, dass es eine „gesetzliche Zuständigkeit“ (z. B. des
Ehegatten) für solche Entscheidungen nicht gibt. Es ist
denkbar, dass familienfremde Personen als Betreuer bestellt
werden. Auch wenn der Betreuer aus der Familie ist,
unterliegt er zum Teil engen Beschränkungen bei seiner
Entscheidungsfindung. Es ist daher zweckmäßig – und in
vielen Fällen fast zwingend – rechtzeitig Vorsorge für diese
Fälle durch eine sog. Vorsorgevollmacht zu treffen. Der
Vortrag erläutert Idee und Umfang solcher Vollmachten,
klärt die Unterscheidung zwischen Vorsorgevollmacht,
Patientenverfügung und Betreuungsverfügung und gibt
Anregungen für Gestaltungen im Einzelfall.
Dienstag, 07.02.2012, 19.00 Uhr
Referent: Notar Andreas Böhmer, Würzburg

17.04.2012: Blasenschwäche, heute kein Tabuthema mehr!

17.04.2012: Blasenschwäche, heute kein Tabuthema mehr!

In Deutschland sind ca. 10 Millionen Menschen betroffen.
Die Dunkelziffer ist erheblich höher und dürfte bei rund
12 Millionen Betroffenen liegen. 75 % der Frauen (hervorgerufen
durch die Anatomie und Geburten) und 25 % der
Männer sind mit Inkontinenz behaftet. Für viele Menschen
bedeutet Inkontinenz oft ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen
gilt. Da geht es um Schamgefühl, Kontaktscheu,
Vereinsamung bis hin zu Isolation und Depressionen. Im
Vortrag werden die Formen der Inkontinenz sowie verschiedene
Produkte vorgestellt.
Dienstag, 17.04.2012, 19.00 Uhr
Referent: Jochen Otto, Sanitätshaus Haas, Würzburg

08.05.2012: Osteoporose - gesunde Knochen ein Leben lang!

08.05.2012: Osteoporose - gesunde Knochen ein Leben lang!

Die Osteoporose, der sogenannte „Knochenschwund“, ist
eine ernste und weit verbreitete Krankheit. Etwa 8 Millionen
Osteoporose-Patienten gibt es allein in Deutschland.
Da die Erkrankung im Anfangsstadium keine Schmerzen
verursacht, wird sie häufig erst erkannt, wenn der Betroffene
mit starken Rückenschmerzen oder Knochenbrüchen
(überwiegend im Bereich der Wirbelsäule) den Arzt aufsucht:
Mehr als 200-mal am Tag, also alle sieben Minuten,
kommt es in Deutschland zu solch einem Wirbelkörperbruch
als Folge der Osteoporose. Bei frühzeitiger Erkennung
und Behandlung kann diese Gefahr jedoch deutlich
verringert werden. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Osteoporose-
Risiko senken können, wie Sie vorbeugen und als Betroffener
die Therapie unterstützen können.
Dienstag, 08.05.2012, 19.00 Uhr
Referent: Apotheker Michael Dickmeis,
Sonnen-Apotheke, Würzburg

12.06.2012: Versorgungsmanagement - ein weites Feld für die Krankenkassen

12.06.2012: Versorgungsmanagement - ein weites Feld für die Krankenkassen

Die AOK greift im Rahmen des Versorgungsmanagements
die Möglichkeiten auf, ihre chronisch erkrankten Versicherten
zu unterstützen. CORDIVA, HERZplus, COPDplus
und Curaplan sind die Programme der AOK in diesem
Bereich. Was steckt dahinter und wie funktionieren die
Versorgungsmanagement-Instrumente der AOK?
Dienstag, 12.06.212, 19.00 Uhr
Referent: Martin Falger,
AOK Bayern - Direktion Würzburg

10.07.2012: Schilddrüsenerkrankungen - Diagnose und Therapieverfahren

10.07.2012: Schilddrüsenerkrankungen - Diagnose und Therapieverfahren

Ein erheblicher Anteil der deutschen Bevölkerung leidet
unter einer Fehlfunktion der Schilddrüse - und die meisten
Betroffenen wissen es noch nicht einmal. Der Vortrag
widmet sich von der Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse
bis hin zu bösartigen Veränderungen mit den
vorhandenen Diagnose- und Therapieverfahren. Es wird
dargelegt, in welchen Fällen eine Operation notwendig
wird und wann eine nicht operative Maßnahme ausreichend
ist oder alternativ angeboten werden kann.
Dienstag, 10.07.2012, 19.00 Uhr
Referentin: Dr. Karin Greiner-Simank,
Fachärztin für Allgemeinchirurgie

11.09.2012: Morbus Dupuytren - Wenn die Finger sich krümmen

11.09.2012: Morbus Dupuytren - Wenn die Finger sich krümmen

Bei der dupuytrenschen Veranlagung krümmen sich die
Finger zunehmend bis hin zur eingeschränkten Funktion
der gesamten Hand. Dies kann zu einer Gebrauchsunfähigkeit
führen. Da die Veranlagung vornehmlich im
höheren Lebensalter auftritt, sind immer mehr Menschen
betroffen. Kann man etwas dagegen tun? Gibt es vorbeugende
Maßnahmen? Wie sieht die Behandlung aus? Diese
und weitere Fragen werden in dem Vortrag beantwortet.
Dienstag, 11.09.2012, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Peter Simank,
Facharzt für Chirurgie mit Schwerpunkt Handchirurgie

16.10.2012: Service-Wohnen - selbstbestimmtes Leben im Alter

16.10.2012: Service-Wohnen - selbstbestimmtes Leben im Alter

„Wohnen. Leben. Aktiv bleiben.“ mit diesen Schlagwörtern
wird das so genannte Service-Wohnen oder auch
Betreutes Wohnen verbunden. Doch was bedeutet das
genau? Welches Konzept steckt dahinter und welche
Rahmenbedingungen gelten für das Service-Wohnen?
Was sind Wahl- und Grundleistungen? Und was kostet
mich das „Wohnen mit Service“? Diese und weitere
Fragen werden im Vortrag behandelt.
Dienstag, 16.10.2012, 19.00 Uhr
Referenten: Matthias Rüth, Geschäftsführer Senioreneinrichtungen
des Landkreises Würzburg gGmbH,
Daniel Boldt, Projektmanagement Senioreneinrichtungen
des Landkreises Würzburg gGmbH

13.11.2012: Auf einmal ist alles anders... Leben mit Demenz

13.11.2012: Auf einmal ist alles anders... Leben mit Demenz

Die Mutter erkennt ihre Tochter nicht mehr, der längst
pensionierte Ehemann besteht darauf, morgens pünktlich
ins Büro zu gehen! Angehörige stehen diesem Zustand
oftmals verunsichert und hilflos gegenüber. Das
Bild, das sie sich von dem geliebten Menschen gemacht
hatten, stimmt mit der Realität nicht mehr überein und
ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Der
Vortrag geht auf die Welt der Demenzerkrankten ein und
stellt das menschliche Erleben in den Vordergrund. Er
richtet sich an pflegende Angehörige, Ehrenamtliche
und alle Interessierten, die eine ganz besondere Welt
ein bisschen besser verstehen möchten.
Dienstag, 13.11.2012, 19.00 Uhr
Referentin: Angelika Kraus,
Psycho- und Beschäftigungs-Therapeutin

11.12.2012: Gallen-steinreich

11.12.2012: Gallen-steinreich

Dr. Christoph Fertig wird in seinem Vortrag die Ursachen,
Folgen und Behandlung des Gallensteinleidens
aufzeigen.
Dienstag, 11.12.2012, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Christoph Fertig,
Facharzt für Chirurgie/Unfallchirurgie